An Trinkpausen denken!
An einem heißen Sommertag brummt Oles Kopf ein bisschen. Frau Stein merkt es sofort: „Hast du heute schon genug getrunken?“ Ole überlegt – Was ist eigentlich genug? Irgendwie hat er das ganz vergessen.
Dabei ist Trinken wichtig, denn unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser und braucht es, um gut zu funktionieren. Zu wenig tut uns nicht gut – aber auch nicht, wenn wir plötzlich sehr viel auf einmal trinken.
Gemeinsam überlegen sie sich einen Trinkplan: morgens nach dem Aufstehen ein Glas Wasser und über den Tag verteilt immer wieder kleine Trinkpausen. Abends achtet Ole darauf, nicht mehr so viel zu trinken, damit er nachts gut schlafen kann.
Am Anfang erinnert Mama ihn noch öfter daran. Doch nach und nach schaut Ole selbst auf seinen Plan. Wenn er dort ein Getränk sieht, hält er kurz inne und fragt sich: Habe ich schon etwas getrunken?
Mit der Zeit merkt Ole immer besser, was sein Körper braucht und denkt auch ohne seinen Plan ans Trinken.
Tipp: Ein Trinkplan kann helfen, den Überblick zu behalten, zum Beispiel mit festen Zeiten oder kleinen Erinnerungen. Wichtig ist aber, immer auch auf das eigene Durstgefühl zu hören oder dieses Erkennen zu lernen.
Voraussetzung: Kennen des Tagesablaufs und ein grundlegendes Verständnis von Zeit. Für neurodivergente Menschen, wie Menschen mit Autismus, kann das Zeitgefühl schwer greifbar sein und leicht aus dem Blick geraten. Ein Wecker oder Zeiterinnerungen können dabei unterstützend helfen.
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